im Louvre

Ein glückliches und gesundes Jahr 2015 !! Es gibt viel zu entdecken! Viel Spass dabei...

 

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Etruskische Vasen

Die Etrusker (lateinisch Etrusci, Tusci; griechisch Τυρσηνοί Tyrsenoi, Τυρρηνοί Tyrrhenoi; Eigenbezeichnung Rasenna) waren ein antikes Volk, das im nördlichen Mittelitalien im Raum der heutigen Regionen Toskana, Umbrien und Latium lebte.

 

Die etruskische Kultur ist in diesem Gebiet zwischen 800 und 100 v. Chr. nachweisbar. Nach der Eroberung durch die Römer (300 bis 90 v. Chr.) gingen die Etrusker im Römischen Reich auf. Mit der Erforschung der etruskischen Geschichte, Sprache und Kultur beschäftigt sich die Etruskologie.

Die Epochen der etruskischen Kultur entwickelten sich parallel zu denen Griechenlands und zeugen von intensiven Kontakten im Mittelmeerraum:

 

Orientalisierende Kunst (800 bis 650 v. Chr.): Parallelen sind sowohl zum Nahen Osten (Anatolien) wie zu Karthago festzustellen.

Archaische etruskische Kunst (650 bis 500 v. Chr.): starker Einfluss der ionischen und korinthischen Kultur. Eine Reihe griechischer Künstler und Handwerker sind in Etrurien nachweisbar.

Blütezeit (500 bis 300 v. Chr.): Der griechische Einfluss war sehr groß, in klassischer wie auch in hellenistischer Zeit. Die Kunst erlebte ihre Blütephase trotz des langsamen wirtschaftlichen und politischen Niedergangs.

Spätzeit (300 bis 100 v. Chr.): Man kann von einem Dialekt des Hellenismus sprechen. Der etruskische Charakter ging im Hellenismus auf.

 

Die Etruskische Vasenmalerei gab es vom 7. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. Sie orientierte sich sehr stark an der griechischen Vasenmalerei. Daneben waren die Etrusker auch die Hauptabnehmer für die griechischen Keramikexporte außerhalb Griechenlands. Bei den Etruskern gehörten reich verzierte Vasen zum Grabinventar Verstorbener.

Die sieben mythischen Könige Roms

 

Die zeitliche Einordnung

 

(Die Regierungszeit)

 

 

1. Romulus 753 v.Chr.-715 v.Chr.

 

2. Numa Pompilius 715 v.Chr.-673v.Chr.

 

3. Tullus Hostilius 673 v.Chr.-641 v.Chr.

 

4. Ancus Marcius 641 v.Chr.-616 v.Chr.

 

5. Lucius Tarquinus Priscus 616 v.Chr.-578 v.Chr.

 

6. Servius Tullius 578 v.Chr.-534 v.Chr.

 

7. Lucius Tarquinius Superbus 534 v.Chr.-510 v.Chr.

 

5. Lucius Tarquinius Priscus

 

 

Lucius Tarquinius Priscus soll der Sohn eines korinthischen Flüchtlings sein, der sich in Tarquinii niedergelassen haben soll. Dieser soll ihm viele Reichtümer hinterlassen haben. Seine Mutter war eine Etruskerin, wie sein eigentlicher Name Lucumo (etruskisch: Fürst) zeigt.

 

Obwohl er von seinem Volk als Fremdling verachtet wurde, heiratete er trotzdem eine Etruskerin. Sie, die ehrgeizige Tanaquil, überredet ihn erst, nach Rom überzusiedeln. Am Janiculus-Hügel am rechten Tiberufer angekommen, stahl ein Adler die Mütze des Lucumo und setzte sie ihm jedoch gleich wieder auf. Dieses deutete seine Gattin Tanaquil als königliches Vorzeichen. Darauf nannte er sich in Rom selber Lucius Tarquinius Priscus. Für den damaligen König Ancus Marcius waren die Dienste von ihm unentbehrlich. Als dieser starb, wurde Lucius Tarquinius Priscus zum König gewählt, obwohl Ancus Marcius selber zwei Söhne hatte. Er festigte seine Macht dadurch, dass er hundert seiner Anhänger in den Senat einschleuste.

 

Zu seinen Errungenschaften zählen der Bau des Circus Maximus, der Bau einer Stadtmauer aus Stein, die Herrschaft über mehrere latinische Städte, der Sieg über die Sabiner, die Trockenlegung des Sumpfgebietes zwischen den Hügeln Palatin und Kapitol (wo später das forum romanum entstand) und die Errichtung des Tempels für den kapitolinischen Jupiter.

 

Seine Herrschaft dauerte 38 Jahre lang. Er wurde ermordet von zwei Schafhirten, die im Auftrag der beiden Söhne von Ancus Marcius handelten. Sein Schwiegersohn Servius Tullius trat mit Hilfe von Tanaquil die Nachfolge an. Um zu verhindern, dass die Söhne von Ancus Marcius den Thron besteigen konnten, hielt sie die Nachricht vom Tod ihres Ehemannes solange geheim, bis die Nachfolge von Servius Tullius gefestigt war, die Mörder hingerichtet und die beiden Söhne verbannt wurden.

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